Unseren Beitrag für den Planeten

Die Sauber Gruppe kennt ihren gesamten CO2-Fussabdruck und kompensiert ihn seit 2011 vollständig. Eine Partnerschaft mit der carbon-connect AG ermöglicht es dem Unternehmen seit 2014, seine jährlichen CO2-Emissionen zu berechnen und Wald- und Aufforstungsprojekte in Südamerika zu unterstützen. Bäume und Wälder spielen eine besondere Rolle für den Klimaschutz und sind neben den Ozeanen eine der grössten natürlichen CO2-Senken. Bäume reinigen die Luft, die wir atmen, regulieren den Niederschlag und den Wasserkreislauf, kühlen die Erde und sind billige und relativ einfach zu vermehrende CO2-Speicher. Wälder bilden den Lebensraum für mehr als 80% der biologischen Vielfalt der Erde.

Seit Beginn der Zusammenarbeit mit der carbon-connect AG hat die Sauber Gruppe gemeinsam folgende Klimaschutzprojekte unterstützt:

REDD Projekt in Brasilien (Waldschutz, Regenwaldschutz in Brasilien)

Laut Global Forest Watch (GFW), gingen alleine 2018 12 Millionen Hektar tropischer Regenwald verloren. In Asien und Afrika liegt der Schwerpunkt auf dem Anbau von Palmöl. In Südamerika werden Regenwälder gerodet und in landwirtschaftliche Flächen für den Anbau und die Produktion von Getreide für die Massentierhaltung, Weideland für Rinder und die Produktion von Biokraftstoffen, umgewandelt. Auf Brandrodung und Entwaldung entfallen 10 -12% der globalen CO2-Emissionen.

 

Aufforstungsprojekt Guanaré (Waldplantagen und Wiederaufforstung degradierter Weiden, Uruguay)

Das Projekt umfasst insgesamt 20.800 Hektar ehemaliges Weideland, das weitgehend für die Rinderzucht genutzt wurde. Das Gebiet umfasst 22 Grundstücke und befindet sich in Cerro Largo, im Osten von Uruguay. Das Projekt begann 2006 und bis 2011 wurden Waldplantagen für die Produktion von hochwertigen und langlebigen Holzproduktionen nach FSC Standarden gebaut. Der bewaldete Gewerbewald besteht aus Eukalyptus grandis und Eukalyptus globulus (Blauer Eukalyptus), die beide bis zu 50 Meter hoch werden können. Aufgeforstete Wälder speichern CO2 oder extrahieren es aus der Atmosphäre. In über 60 Jahren wird das Projekt mehr als 7.500.000 Tonnen an CO2 oder etwas mehr als 127.000 Tonnen an CO2 pro Jahr einsparen.

  • Aufforstung und Bewirtschaftung von Wäldern und Nutzung von Qualitätsholz
  • Aktive Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft
  • Ausbildung von Agroforsttechnikern und Durchführung von Agroforst-Pilotprojekten

CO2-Fussabrduck, Fakten und Zahlen

Über 80% der CO2-Emissionen unseres Unternehmens werden durch die Logistik verursacht. Übernachtungen ausserhalb des Hauses betragen 3%. Der Treibstoff für Tests und Rennen macht fast 1% der gesamten CO2-Emissionen des Rennteams aus. Strom und Energieverbrauch machen 4.5% der CO2-Emissionen des Teams aus.

Die Sauber Gruppe hat verschiedene Massnahmen umgesetzt, um den CO2-Fussabdruck aktiv zu reduzieren und den eigenen Energieverbrauch effizienter zu gestalten. Das Parkhaus am Firmensitz in Hinwil ist unter anderem mit einer 2.200 Quadratmeter grossen Solaranlage überdacht, die 44 Haushalte mit sauberem Strom versorgen könnte. Nach Berechnungen der carbon-connect AG, liegt die Solarenergie mit einem CO2-Fussabdruck von nur 30 Gramm CO2 pro Kilowattstunde rund ein fünftel unter dem durchschnittlichen CO2-Fussabdruck des Schweizer Strommix, der bis zu 150 Gramm CO2 pro Kilowattstunde produziert.

Im Jahr 2020 stellte Sauber Engineering eine Partnerschaft mit ABB zur Nutzung von E-Mobilität und CO2 neutralen Entwicklungsprojekten vor und unterstrich damit das Engagement der Sauber Gruppe für Nachhaltigkeit, zu der Sauber Engineering gehört. Im Rahmen der Vereinbarung, wird ABB am Hauptsitz der Sauber Group in Hinwil eine hochmoderne EV-Ladestation installieren, die den wachsenden Nutzern von Elektrofahrzeugen im Unternehmen die neueste Batterietechnologie liefert. Angetrieben wird die Ladestation von dem bereits über dem Parkplatz der Sauber Zentrale installierten Photovoltaikfeld – derzeit eines der grössten in der Schweiz.

Der Einsatz von Fernwärme aus der nahegelegenen Müllverbrennungsanlage (KEZO, Hinwil) reduziert die CO2-Emissionen für die Beheizung der Firmengebäude. Im Vergleich zur Nutzung fossiler Brennstoffe, verursacht die Nutzung von Fernwärme etwa die Hälfte der CO2-Emissionen.

 

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