Ein Stern geht auf

Robert Kubica genießt die Ehre, der erste und bisher einzige Formel 1-Fahrer aus Polen zu sein, einem Land, in dem er sich schier unglaublicher Beliebtheit erfreut. Schon früh wurde er als vielversprechender Fahrer gehandelt. In Hinwil tauchte er erstmals 2006 als Testfahrer des Rennstalls BMW Sauber Team auf. Im weiteren Verlauf jenes Jahres ersetzte er den indisponierten Stammpiloten Jacques Villeneuve, und er übernahm dessen Cockpit für den Rest der Saison, nachdem der Kanadier das Team verlassen hatte.

Erfolgreiche Jahre in Hinwil

Während der folgenden Jahre reifte Robert zum potenziellen Titelanwärter. Eine ganze Reihe diverser Pokale, die er für BMW Sauber einfuhr, füllte die Trophäenschränke. In diese Zeit fielen allerdings auch dramatische Momente, wie beispielsweise der gewaltige Crash während des Grand Prix von Kanada 2007. Dennoch nahm Robert die Herausforderung des Kampfes um die Krone des Champions 2008 erneut an und sicherte sich und dem Team in Montreal den ersten Sieg. Im Endklassement der Fahrer-WM wurde er Vierter.

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Heimkehr

Ein Wechsel zu Renault im Jahr 2010 schadete Roberts wachsender Reputation nicht. Aber die Karriere des Polen wurde jäh durch einen Unfall im Rallye-Sport unterbrochen: Verletzungen setzten ihn außer Gefecht. Eine bemerkenswerte Geschichte menschlicher Beharrlichkeit und Entschlossenheit ermöglichte ihm 2017 die Rückkehr in die Formel 1, als er Testfahrten absolvierte. Im folgenden Jahr erhielt er von Williams einen Vertrag als Ersatzfahrer, und schließlich stieg er 2019 zum Stammpiloten auf. Für die Saison 2020 kehrte Robert in das Team zurück, in dem er seine Formel 1-Karriere begann. Er wird testen und eine entscheidende Rolle bei der Entwicklungsarbeit im und am Simulator übernehmen.

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