Grosser Preis von Italien 8. September

Monza, Italy

Streckenbeschreibung

Das Autodromo di Monza ist eine ebene, gerade und sehr schnelle Strecke und seit dem ersten Rennen der modern Formel 1 im Jahr 1950 fester Bestandteil des F1-Kalenders. Nach Australien findet hier eins der schnellsten Rennen statt, obwohl die Strecke mit fast 5,8 km Länge nicht die kürzeste darstellt. Sie besitzt auch herausfordernde Kurven aller Art, von langsamen Schikanen bis hin zu flüssigen Kurvenverläufen. Beim Setup des Autos geht es darum, einen Kompromiss zwischen geringstmöglichem Abtrieb und maximalem mechanischem Grip zu finden, mit Augenmerk auf Bremsen, Traktion und dem Überfahren von Randsteinen.

Geschichte

Erbaut wurde das Autodromo im Jahr 1922 als Kombination aus einem Strassenkurs und einem Verlauf mit Steilkurven. In den frühen Jahren des Motorsports führte die hohe Geschwindkeit der Strecke zu vielen Unfällen, so dass in den 30er Jahren durch den Einbau von Schikanen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge gesenkt wurde. Weitere Verbesserungen erfolgten in den 50er, 60er und 70er Jahren. 1980 wurde Monza einschliesslich der Boxen komplett modernisiert. Da die Rennwagen immer schneller wurden, waren zur Sicherheit der Rennen und der Fahrer weitere Modifikationen erforderlich. Monza ist jedoch nach wie vor eine der schnellsten Strecken im Kalender, deren Beherrschung den Fahrern viel Mut und Können abverlangt. Monza sorgt stets für interessante Rennen, darunter einige der besten in der F1, und wir können nachvollziehen warum die Strecke im Volksmund „La Pista Magika (Die Magische Piste)“ genannt wird.

01
1950
Erster Grand Prix
5,793 km
Streckenlänge
1:21.046
Rundenrekord (Rubens Barrichello - 2004)
53
Anzahl Runden