Oktober 7, 2019

#SuzGP: Eine Ode an die japanischen Fans

2019 FIA Formel 1 Japan Grand Prix – Vorschau

Wir haben das Glück, um die Welt zu reisen, indem wir unseren Sport in 21 – bald 22 – aufregende Regionen bringen, die auf allen Kontinenten verstreut sind. Auf diesen Reisen bekommen wir unglaubliche Dinge zu sehen, besuchen malerische Orte und erleben parallel den spektakulärsten Sport der Welt (klar, wir sind voreingenommen, aber bleiben Sie uns treu).

Das Beste an unserer Arbeit ist allerdings, die schier unglaubliche Begeisterung der Fans mitzuerleben, die an die Rennstrecken kommen, um die Rennfahrer anzufeuern: Und dies ist nirgendwo eindrucksvoller als in Japan. Nach Suzuka zu reisen (übrigens eine der großartigsten Rennstrecken aller Zeiten) bedeutet, in eine Welt voller grenzenloser Energie, Farbe und Spaß einzutauchen. Japanische Fans nehmen ihre Rolle ernst: Sehen Sie sich die aufwändigen Kopfbedeckungen, die umfangreichen Sammlungen von Merchandising-Artikeln und verrückten Outfits an. DRS-Hüte? Bekommt man zu sehen. Replika-Fahreroveralls? Jede Menge. Kimonos in Team-Farben? Auch die haben wir schon gesehen.

Aber es sind nicht nur die Accessoires der Fans, die das Rennen in Japan so einzigartig machen. Es ist auch das geradezu enzyklopädische Fachwissen, das die japanischen Fans haben: Sie kennen jedes noch so obskure Detail aus den Leben ihrer Lieblingsfahrer, der Geschichte ihres Lieblings-Teams und sogar der Technik ihrer Lieblings-Rennwagen. Jeder einzelne Fahrer und auch viele Mitglieder der Teams werden jubelnd begrüßt und mit Zuneigung überschüttet. Vor der Abreise in das Land der aufgehenden Sonne erinnern wir uns an frühere Besuche, und sogar die Inhalte so mancher Gespräche mit einzelnen Fans kommen uns in den Sinn. In Suzuka erlebt man eine einzigartige Demonstration der Liebe zur Formel 1. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes.

Nach Japan zu kommen, heißt, all dies zu erleben. Dort spürt man die Sympathie von Menschen mit großen Herzen, die den Sport miterleben wollen, den sie lieben. Um dies zu zeigen, veranstalten sie eine große Show. An diesem Wochenende wird das Spektakel auf der Rennstrecke und gleichzeitig auf den Tribünen stattfinden.


Frédéric Vasseur, Team Principal Alfa Romeo Racing und CEO Sauber Motorsport AG:
„Wir reisen mit dem Engagement und der Motivation nach Japan, umgehend wieder Punkte zu holen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in zwei der letzten drei Rennen gepunktet haben. Deshalb ist es ein realistisches Ziel, beide Autos in die Punkte bringen zu wollen. Wir sind allerdings der Meinung, aus den letzten Rennen hätten wir mehr nach Hause bringen können. Die Streckenführung in Suzuka unterscheidet sich gewaltig von der der Pisten in Sotschi und Singapur. Hoffentlich liegt sie dem C38 besser, damit wir wieder an die Spitze des Mittelfeldes kommen. An der Rennstrecke und im heimischen Werk müssen wir hart arbeiten, um das Optimum aus unserem Auto herauszuholen. In dieser Phase der Saison gilt bei jedem Rennen: Minimale Unterschiede entscheiden, ob man auf P12 oder P7 ins Ziel kommt.“


Kimi Räikkönen (Startnummer 7):
„Für mich und das Team verliefen die letzten vier Rennen enttäuschend. Doch wir sollten nicht vergessen, wie stark wir in Belgien und in Italien trotz der Probleme ausgesehen haben, die mich daran hinderten zu punkten. Der Schlüssel ist es, zu der Form zurückzufinden, die wir vor und unmittelbar nach der Sommerpause hatten: Der Abstand zu unseren Rivalen im Mittelfeld ist nicht groß. Hoffentlich hilft uns eine Rennstrecke wie Suzuka, das Beste aus unserem Auto herauszuholen. Es ist ein Circuit, den ich mag, und die Fans sind unglaublich. Also freue ich mich auf das Wochenende.“


Antonio Giovinazzi (Startnummer 99):
„Suzuka zählt zu den historischen Rennstrecken, auf denen jeder gut abschneiden möchte. Das Layout der Piste ist sehr herausfordernd. Es ist ein echtes Erlebnis, dort erstmals mit einem Formel 1-Auto zu fahren. Vor dem Russland GP hatte ich einen guten Lauf, und ich weiß, dass wir in Japan wieder auf diesem Niveau antreten können. Diese Rennstrecke unterscheidet sich sehr von denen, auf denen wir zuletzt fuhren. Hoffentlich können wir das Blatt wenden und wieder Punkte einfahren.“