Juni 22, 2019

#PrcGP: Die Wendemarke?

2019 FIA Formel 1 Pirelli Grand Prix de France – Qualifying – Samstag
Wetter: FP3: sonnig, 25°C Luft, 47-51°C Asphalt; Q: sonnig, 26-26.4°C Luft, 54.8-52°C Asphalt

Prämisse: Samstags werden keine WM-Punkte vergeben, und an diesem Weekend des Frankreich Grand Prix ist noch ein laaanger Weg zurückzulegen.

In unserer Vorschau hatten wir jedenfalls um eine glänzende Vorstellung gebeten. um für die Saison Antonio Giovinazzis und des gesamten Teams einen Wendepunkt zu markieren. Und dem Mann im Cockpit des Autos mit Startnummer 99 gelang dies gebührend. Antonio wirkte nach den ersten Trainingssitzungen gelassen, da er aus seinem modifizierten C38 das Beste herausgeholt hatte. Im Qualifying sicherte er sich mit einer klinisch sauberen Leistung – in jeder seiner Runden war er auf den Punkt genau zur Stelle – einen Top10-Platz in der Startaufstellung. Insgesamt war es eine gute Performance des gesamten Teams, denn Kimi Räikkönen wird beim Start nur eine Reihe hinter seinem Teamkollegen stehen. Alles spricht für eine sehr interessante Hitzeschlacht.

Die Punkte werden bekanntlich am Sonntag vergeben, aber auch der Samstag ist wichtig. Heute legten wir den Grundstein für unseren von Antonio Giovinazzi angeführten Angriff auf die Top10.

Frédéric Vasseur, Team Principal Alfa Romeo Racing und CEO Sauber Motorsport AG:
Es war schön, ihn erstmals seit Baku wieder in Q3 zu sehen. Kimi hatte das Pech, die Top 10 hauchdünn zu verpassen. Aber für den Start des Rennens hat er freie Reifenwahl, was ihm gute Chancen bringt, in die Punkteränge vorzustoßen. Wir werden hart daran arbeiten, gute Strategien für beide Autos zu finden, um nach dem Rennen den Lohn für unsere Anstrengungen in Händen halten zu können.“

Kimi Räikkönen (Startnummer 7):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 04/Ferrari)
3. Training: Platz 10 / 1.31,943 (16 Runden) / Q: Platz 12 / 1.30,533 (14 Runden)

„Die neuen Teile, die wir für dieses Rennen im Gepäck hatten, haben einiges gebracht, und wir waren definitiv konkurrenzfähig genug, um den Sprung in Q3 zu schaffen. Unglücklicherweise unterlief mir während meiner letzten Runde in Q2 ein Fehler, weshalb es mich nicht überraschte, dass ich die Top 10 verpasste. Trotzdem sind wir in einer guten Ausgangsposition fürs Rennen: Ich kann die Reifen frei wählen, und das Auto läuft recht gut. Morgen werden wir herausfinden, was möglich ist.“

Antonio Giovinazzi (Startnummer 99):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 02/Ferrari)
3. Training: Platz 12 / 1.32,171 (15 Runden) / Q: Platz 10 / 1.33,420 (17 Runden)

„Ich bin ausgesprochen happy, was unsere heutige Leistung betrifft. Das war ein positives Qualifying, und ich freue mich sehr über meine Rückkehr in die Top 10. Mehrere Faktoren ermöglichten dieses Ergebnis: Das neue Update-Paket scheint gut zu funktionieren, und es gelang uns, das Potenzial der Reifen unter diesen Bedingungen optimal zu nutzen. Die Strecke verbesserte sich von Runde zu Runde. Deshalb war es wichtig, in jedem Drittel des Qualifying die jeweils letzte Runde möglichst perfekt zu fahren. Der einzige negative Aspekt: Ich bin einer von insgesamt nur zwei Startern, die auf weichen Reifen ins Rennen gehen werden. Doch wir werden eine Strategie finden, die es uns ermöglicht, in den Punkterängen bleiben zu können. Wir haben eine gute Pace und hoffen, ein gutes Resultat erzielen zu können, was uns so lange Zeit versagt blieb.“