Oktober 27, 2019

#MexGP: Let's taco 'bout qualifying

2019 FIA Formel 1 Grand Premio de México – Qualifying – Samstag
Wetter: FT3: bewölkt 17,0-15,5°C Luft, 22,2-19,9°C Asphalt; Q: bewölkt, 20,1-21,5°C Luft, 37,0-35,6°C Asphalt

Kämpfer geben niemals auf.

Im Qualifying auf den Plätzen 14 und 15 zu landen, ist definitiv nicht das Resultat, das wir uns gewünscht hatten. Und wir hatten es auch keineswegs erwartet, nachdem wir während der vorherigen Trainingssitzungen des Wochenendes ein viel versprechendes Tempo vorgelegt hatten. Aber auch wenn wir heute unser Ziel verfehlten: Noch sind wir bei diesem Kampf mit von der Partie.

Das Autodromo Hermanos Rodriguez ist ein lustiger, altehrwürdiger Ort. Auf den ersten Blick scheint der Circuit einfach zu sein, doch das täuscht, denn er kann beißen: Er zerkaut die Reifen, und schon beim ersten Fehler spuckt er dich an die Absperrung. Durch Wind, Bodenwellen sowie den Mangel an Abtrieb wegen der dünnen Luft in der Höhenlage von Mexiko-Stadt kann er dich in die Irre führen. Aber diese Umstände bieten auch Chancen.

Die richtige Strategie wird der Schlüssel sein. In den letzten Jahren bemühten sich viele Teams, im Qualifying knapp außerhalb der Top 10 zu landen, um die Reifen für den Start frei wählen zu dürfen. Die Reifenmischungen mögen nicht die gleichen wie im Vorjahr sein, aber in diesem Rennen spielt die Strategie unverändert eine Schlüsselrolle. Wir werden die Daten analysieren, die kniffligsten Berechnungen anstellen und alles tun, um den besten Plan auszuarbeiten.

Und wir werden kämpfen. Hier haben wir schon viele Fights gesehen: Seite an Seite durch die Kurven fahren, alternative Linien wählen, dort Platz finden, wo niemand damit rechnet. Von der Startampel bis hin zur karierten Flagge werden wir alles geben, denn wir sind Fighter und Fighter kämpfen bis ins Ziel.

Frédéric Vasseur, Team Principal Alfa Romeo Racing und CEO Sauber Motorsport AG:
„Nach unserem verheißungsvollen Auftakt ins Wochenende ist das Abschneiden im Qualifying mit P14 und P15 enttäuschend. Das sind nicht die Startplätze, die wir erwartet hatten. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es in diesem Rennen schon vielen Fahrern gelungen ist, sich dank einer guten Strategie durchs Feld zu kämpfen. Unser Fokus liegt voll und ganz darauf, die morgigen Bedingungen zu antizipieren, speziell, was die Reifen betrifft. Und wir müssen einen Plan finden, der es uns ermöglicht, einige Plätze gutzumachen.“

Kimi Räikkönen (Startnummer 7):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 06/Ferrari)
3. Training: Platz 12 / 1.17,740 (19 Runden) / Q: Platz 14 / 1.16,967 (14 Runden)

„P14 ist nicht das, was wir wollten. Aber so ist es. Der Rückstand auf bessere Platzierungen war nicht groß: Es ist enttäuschend, weil das Auto das ganze Wochenende über ziemlich okay war und wir während der vorherigen Trainingssitzungen konkurrenzfähiger aussahen. Wir müssen sehen, wie es morgen weitergeht: Wir haben die Möglichkeit, mit anderen Reifen zu starten, als es einige der vor uns stehenden Autos tun. Hoffentlich können wir dafür sorgen, dass sich alles zu unseren Gunsten entwickelt.“

Antonio Giovinazzi (Startnummer 99):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 04/Ferrari)
3. Training: Platz 14 / 1.17,881 (8 Runden) / Q: Platz 15 / 1.17,269 (14 Runden)

„Für uns war es ein schwieriges Qualifying. Im letzten Sektor unterlief mir ein Fehler, der mich einige Zehntelsekunden kostete. Aber ich glaube nicht, dass das letztlich viel geändert hätte. Das morgige Rennen wird nicht einfach. Wir müssen jede Chance nutzen, die sich uns bietet. Der Reifenverschleiß wird hoch sein, speziell für diejenigen, die auf den weichen Reifen ins Rennen gehen. Die Reifen für den Start frei wählen zu dürfen, ist das Positive unseres Startplatzes. Wenn wir Boden gutmachen wollen, wird es wichtig sein, die richtige Strategie zu finden und auf die Reifen zu achten.“