November 30, 2019

#AbuGP: Herausforderungen in der Abenddämmerung

2019 FIA Formel 1 Etihad Airways Abu Dhabi Grand PrixQualifying – Samstag
Wetter: FT3: sonnig 26,4-28,0°C Luft, 40,0-37,9°C Asphalt; Q: klare Dämmerung, 26,5-25,3°C Luft, 32,0-28,2°C Asphalt

Das letzte Qualifying der Saison kam und ging – für uns leider zu schnell. Es war ein Ergebnis, das bei uns einen bitteren Beigeschmack zurücklässt, denn beide Autos verabschiedeten sich bereits nach nur 18 Minuten, am Ende von Q1, aus dem samstäglichen Geschehen. Jetzt stehen wir mit Blick auf morgen zwar vor einer Herausforderung, aber die werden wir mit der richtigen Einstellung angehen.

Wie bei so vielen anderen Gelegenheiten im Verlauf dieser Saison, sehen wir uns vor vielen Hürden, während wir auf das Rennen zusteuern. Aber so wie wir bisher den Pessimisten trotzen und sonntags alles gaben, was wir hatten, um Boden gutzumachen, werden wir auch morgen entschlossen an den Start gehen, um zu zeigen, wozu wir über die volle Renndistanz in der Lage sind.

Es wird nicht leicht werden, aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Strategie, das Können der Piloten und die perfekte Umsetzung des Plans – all das wird eine Rolle spielen, sobald morgen die Startampel erlischt. Ein letztes Mal in der Saison 2019 werden die Würfel rollen, und wir sind zum Spiel bereit.


Frédéric Vasseur, Team Principal Alfa Romeo Racing und CEO Sauber Motorsport AG:
„Nach dem so positiven Brasilien-Wochenende bleibt das Ausscheiden beider Autos in Q1 deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Heute hatten wir Mühe, die Reifen in das richtige Temperaturfenster zu bringen, was sich auf der Piste auf den Grip auswirkte. Vor uns liegt eine arbeitsreiche Nacht, in deren Verlauf wir die Ursachen hierfür erkennen wollen, um im Rennen besser aussehen zu können. Mit unserem Renntempo sind wir zufrieden, doch beim Start weit hinten zu stehen, bedeutet, dass wir hart kämpfen müssen, um morgen wieder in die Punkteränge zu kommen.“


Kimi Räikkönen (Startnummer 7):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 06/Ferrari)
3. Training: Platz 16 / 1.38,514 (21 Runden) / Q: Platz 18 / 1.38,383 (6 Runden)

„Es ist ein enttäuschendes Ergebnis, denn wir hatten gehofft, im Qualifying besser abzuschneiden. Verglichen mit Brasilien hat das Auto nicht viel Speed verloren, aber wir fanden nicht den Grip, den wir für eine Einzelrunde brauchten. Glücklicherweise müsste dies über die volle Renndistanz einfacher sein. Entsprechend können wir hoffen, im Rennen weiter nach vorn zu kommen. Überholen ist hier nicht leicht, speziell von unserem Startplatz aus. Aber wir werden alles versuchen.“


Antonio Giovinazzi (Startnummer 99):
Alfa Romeo Racing C38 (Chassis 04/Ferrari)
3. Training: Platz 18 / 1.38,782 (18 Runden) / Q: Platz 17 / 1.38,114 (6 Runden)

„Das Auto fühlte sich ziemlich gut an, aber trotzdem fehlte heute etwas. Das ist schade, denn unser Renntempo war gar nicht so schlecht. Ein guter Startplatz wäre hilfreich. Stattdessen stehen wir morgen vor einer gewissen Herausforderung: Wir brauchen einen guten Start und die richtige Strategie, wenn wir einige Plätze gutmachen wollen, um dadurch wieder in den Kampf eingreifen zu können.“