Februar 27, 2020

2020 Saison-Vorbereitungstestfahrten – Woche 2, Tag 2

Das Testen ist nicht immer eine einfache Sache. Wie das Wort selbst schon sagt, geht es oft darum, die Grenzen zu erweitern, die Grenzen dessen, was Mensch und Maschine tun können, auszuloten und zu versuchen, ein wenig weiter zu gehen als bisher. Da es in einem solchen Umfeld also ganz natürlich ist, können einige Tage etwas herausfordernder sein als andere. Heute, nach vier problemlosen Sitzungen, hatten wir einen dieser Tage.

Ein wenig Zeit ging verloren; kein Drama, keine Sorgen – nur der Wunsch, so schnell wie möglich wieder auf die Rennstrecke zu kommen, um unsere Arbeit fortzusetzen und auf dem Weg nach Australien noch mehr zu forcieren. Wir wissen, wie man mit harten Tagen umgeht und stärker sowie motivierter zurückkommt; wir wissen, wie man mit diesen Herausforderungen umgeht – schließlich wissen wir, wie ein Testtag sein kann.

Xevi Pujolar, Head of Track Engineering of Alfa Romeo Racing ORLEN: “Nach fast zwei Wochen problemfreiem Fahren hatten wir heute einen kleinen Stopp-Starttag. Wir haben am Morgen etwas Zeit verloren, als wir einen Zwischenfall hatten und das Auto reparieren mussten, und unser Programm wurde durch ein paar rote Fahnen unterbrochen. Es war ziemlich schwierig ein konsistentes Fahren zu erreichen, aber es war für alle eine ähnliche Situation. Unsere Rennsimulation lief gut: Wir mussten das Auto ohne große Abstimmungsarbeiten losschicken, so dass wir wissen, dass wir unser Tempo noch etwas verbessern können. Wir werden uns nun auf unseren letzten Testtag vor Melbourne konzentrieren: Kimi wird morgen im Auto sitzen und ein ähnliches Programm verfolgen, wie wir es für heute geplant hatten.“

 

Antonio Giovinazzi (Startnummer #99): “Es war von Anfang an einen herausfordernden Tag. Ich habe in einem meiner ersten Runden, als die Strecke feucht war, einen Fehler gemacht, und das hat uns am Morgen etwas Zeit gekostet. Als wir am Nachmittag wieder hinausgegangen sind, haben die gelben Flaggen unsere Qualifikationssimulation ruiniert, und wir konnten nicht wirklich eine Runde drehen. Zumindest konnten wir unser Langstreckenprogramm verfolgen: Der Wind war sehr stark und wir hatten ein wenig Mühe, aber wir konnten es schaffen. Für mich war es das letzte Mal vor Melbourne: Ich bin mit diesen zwei Wochen zufrieden, wir müssen uns auf unsere Arbeit konzentrieren und versuchen, in Australien von Anfang an stark zu sein.”

Rennstrecke: Circuit de Barcelona-Catalunya / 4,655 km
Fahrer: Antonio Giovinazzi
Wetter: anfangs feucht, später sonnig und trocken; Luft 11-20°C, Asphalt 13-30°C
Chassis / Motor: Alfa Romeo Racing ORLEN C39-02 / Ferrari
Runden: 92 Runden, 428,26 km
Schnellste Runde: 1.19,670