April 21, 2020

Eine Nacht der ”hätte sein können” für schnelle Alfa Romeo Racing ORLEN Rennfahrer in China

Es war eine Nacht der verpassten Gelegenheiten, als dem Alfa Romeo Racing ORLEN Team zwei positive Ergebnisse bei dem Virtuellen Grand Prix von China durch die Finger rutschten. Antonio Giovinazzi wurde Opfer von einer Abkopplung des Rennens wegen technischen Problemen, als er gerade auf der soliden P8 fuhr, während Pro-Racer Daniel Bereznay in der Schlussphase des Pro Exhibition Rennen einen Podiumsplatz verpasste, nachdem er nur noch wenige Runden vor Schluss einen Schaden erlitten hatte.

In einer aufregenden Rennnacht zeigten Antonio und sein Teamkollege Juan Manuel Correa die Flagge für das Team und traten gegen eine zunehmende konkurrenzfähige Fahrerbesetzung an. Antonio konnte sich gut aus der Startaufstellung befreien und fuhr für die meiste Zeit des Rennens in der Top 10. Leider war es nur noch sechs Runden vor Schluss, nachdem die Angriffe des F3 Rennfahrers Liam Lawson mehrfach abgelehnt worden waren, trat ein Netzwerkfehler auf, der schlieβlich der beste Mann im Auto mit der Startnummer #99 hatte. Juan Manuel war bei seinem Debüt in der Virtual Grand Prix Serie und bei einem seiner ersten Auftritte in dem offiziellen Formel 1 Spiel, ein lobenswerter P14 Fahrer, nachdem er eine alternative Strategie ausgeführt und obendrein noch ein spannendes Duell mit dem Real Madrid Torhüter, Thibaut Courtois, gewonnen hatte.

Am frühen Abend, Daniel Bereznay und James Baldwin zeigten eine gute Leistung für das Team bei dem Rennen der F1 Esports Pro Exhibition: Der Ungar verbrachte die meiste Zeit des Rennens auf einer Podiumsposition und überquerte schlieβlich die Ziellinie auf P5, nachdem er in einem Kampf mit seinen Rivalen schlechter abgeschnitten hatte, während Baldwin, der durch Qualifying behindert wurde, in dem er nur auf Startplatz 12 lag, nicht sein ganzes Tempo zeigen konnte und auf P13 ins Ziel kam.

Antonio Giovinazzi: „Es ist eine Schande, ein Rennen wie dieses ohne unser Verschulden zu beenden. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein gutes Rennen gewesen, mit einem guten Start und der ersten Runde sowie einigen spannenden Kämpfen bis zur technischen Abkopplung.”

Juan Manuel Correa: „Es hat groβen Spaβ gemacht, gegen so eine großartige Konkurrenz anzutreten, und ich freue mich über mein Rennen. Ich habe keine groβartige Qualifikation geschafft – Ich muss immer noch an meinem Einrundentempo im Spiel arbeiten, denn dafür sind noch einige Einstellungen zu meistern. Ich hatte wirklich einen guten Start, ich war auf P9, und dann entschied ich eine lange Strategie zu verfolgen und blieb 13 Runden lang drauβen. Diese Wahl brachte mich bis auf Platz 5, aber dann musste ich in die Boxen gehen und fuhr wieder auf Platz 15 raus. Ich verfolgte Thibaut [Courtois] für den Rest des Rennens: Es war schwierig ihm zu folgen, da er ein gutes Tempo vorlegte, aber schlieβlich gelang es mir, ihn zu überholen. Wir haben bis zum Schluss um unsere Position gekämpft.”

Daniel Bereznay: „P5 ist ein solides Ergebnis, ich bin damit in einem so kompetitiven Umfeld zufrieden. Ich lag die meiste Zeit des Rennens auf P3, aber dann bekam ich in einem harten, aber fairen Kampf mit [Williams Fahrer Alvaro] Carreton, einen Frontflügelschaden und fiel auf Platz fünf zurück. Brendon Leigh und Frede Rasmussen waren diesmal einfach schneller, so gut gemacht für sie. Hoffentlich wird das nächste Rennen mehr meinen Charakteristika entsprechen.”

James Baldwin: „Das Rennen heute Abend war heikel, vor allem wegen der wechselnden Bedingungen im Qualifying. Letztendlich war das Startfeld sehr eng, aber auf P12 zu starten ist auf diesem Niveau ein echtes Handicap. Ich hatte das Gefühl, dass mein Tempo ziemlich gut war, aber das Rennen lief einfach nicht nach meinen Vorstellungen. Es ist definitiv an der Zeit, die F1 zu meinem einzigen Schwerpunkt innerhalb des E-Sports zu machen, wenn ich an der Spitze stehen will.”