Mai 4, 2020

Alfa Romeo Racing ORLEN E-Sports-Stars, die an allen Fronten konkurrieren

Alfa Romeo Racing ORLEN entfesselte bei den E-Sports-Wettbewerben am Wochenende eine noch nie dagewesene Starpower. Die Spitzenfahrer traten beim Virtuellen Grand Prix der Formel 1, beim Rennen der Esports Pro Exhibition und in der Veloce Not the GP-Series an.

Formel 1 Rennfahrer Antonio Giovinazzi, F2-Podiumsfinalist Juan Manuel Correa, Real Madrid Torhüter Thibaut Courtois und die E-Sports Spezialisten Daniel Bereznay und Bardia Boroumand zeigten die Farben des Teams mit Stolz und brachten ein sehr gutes Ergebnis von P4 (Bereznay, Pro Exhibition-Rennen) nach Hause, an einem Wochenende, dass die Anstrengungen des Teams mit mehr hätte belohnen sollen.

Antonio sah einen weiteren Satz guter Ergebnisse aufgrund technischer Probleme verschwinden, wobei ihm die Netzwerkverbindung in der Startaufstellung der ersten Not the GP-Serie und beim Kampf um die Führung in der zweiten ausfiel. Sein Glück war am Sonntag nicht besser, beim Virtuellen F1 Grand Prix, als er gezwungen war, das Rennen auf den ersten Plätzen zu verlassen, wobei ihm ein möglicher Podiumsplatz in Aussicht stand. Es war ein enttäuschendes Ende eines starken Wochenendes für den Italiener, der in seinen E-Sports-Bemühungen an Selbstvertrauen und Tempo gewinnt, und der mehr verdient hätte.

Seine Mannschaftskameraden in den beiden Veranstaltungen, Thibaut und Juan Manuel, hatten die Aufgaben, die Ehre der Mannschaft aufrechtzuerhalten und taten dies auf sehr professionelle Weise. Der belgische Fußball Torwart zeigte, dass seine Hände auf dem Lenkrad ebenso gut sitzen wie in den Handschuhen und belegte am Samstag zwei Top 10 Platzierungen, während Correa sich am Sonntag nach einem langen Kampf mit der Rallye- und Rallycross-Legende, Petter Solberg, auf Platz 14 kämpfte.

Im Pro Exhibition-Rennen hatte der Polesetter Bereznay, der im Trockenen eindeutig der schnellste Mann auf der Strecke war, sein Rennen durch einen technischen Defekt am Start beeinträchtigt, konnte sich aber wieder auf den vierten Platz vor Debütantin Bardia Boroumand, die bei ihrem ersten Auftritt für das Team eine anerkennenswerte P8 erreichte, zurückmelden.

Das Team wird am kommenden Wochenende für den Virtuellen Spanischen Grand Prix, das Pro Exhibition-Rennen und die Not the GP-Serie wieder in Aktion treten.

Antonio Giovinazzi (DNS/DNF, Not the GP; DNF, Virtueller GP): „Es ist äußerst enttäuschend, dass ein weiteres Wochenende durch technische Probleme ruiniert wurde. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag hatte ich das Gefühl, dass mir einige wirklich positive Ergebnisse bevorstanden, aber am Ende wurden sie uns weggenommen. Es ist eine Schande, wir haben als Team so viel geübt, aber es war alles umsonst.”

Juan Manuel Correa (P14, Virtueller GP): „Es war ein wirklich lustiges Rennen, mit Kämpfen von Anfang bis zum Ende. Ich hatte einen wirklich guten Start und machte einige Plätze am Start wieder gut: Ich kam bis auf P9. Nach den Stopps versuchte ich einfach mein Tempo zu halten, aber ich hatte einige wirklich interessante Kämpfe, insbesondere mit Petter Solberg. Wir haben uns immer wieder gefunden, und am Ende wurde es ein bisschen hitzig, aber es war ein cooler Kampf. Ich habe das Gefühl, dass ich mich auf dieser Plattform immer wohler fühle, je mehr ich auf ihr trainiere, aber die Jungs an der Spitze sind unglaublich schnell, so dass ich weiter hart trainieren muss.”

Thibaut Courtois (P6/P10, Not the GP): „Ich habe meine Rennen an diesem Wochenende wirklich genossen. Ich hatte ein sehr gutes erstes Rennen mit P6, nachdem ich die meiste Zeit der Veranstaltung auf Platz vier verbracht hatte. Das zweite Rennen war wegen der umgekehrten Startaufstellung schwieriger, und es half nicht, in der ersten Kurve getroffen zu werden und Flügelschäden zu bekommen. Ich schaffte es trotzdem von P17 auf P10 zu fahren, und ich lag knapp hinter zwei weiteren Autos. Es war eine wirklich schöne Erfahrung, und ich war stolz darauf, für Alfa Romeo Racing ORLEN zu fahren.”

Daniel Bereznay (P4, Pro Exhibition-Rennen): „Ich war sehr zufrieden mit meinem rohen Tempo, das ich in der Qualifikation zeigen konnte. Ich habe die Pole-Position um mehr als ein Zehntel geholt, was in einem solchen Feld, auf einer kurzen Strecke und im Trockenen, eine riesige Lücke ist. Ich hatte beim Start ein paar Probleme, die mich zwei Plätze kosteten, und im Regen war es wirklich schwer, den Rückstand aufzuholen. Mein Boxenstopp war etwas langsam, so dass ich am Ende auf P4 ins Ziel kam. Es ist frustrierend, wenn man bedenkt, wie schnell wir waren, aber ich weiss, dass ich heute nichts besser hätte tun können.”

Bardia Boroumand (P8, Pro Exhibition-Rennen): „Rennen auf diesem Niveau zu fahren war Wahnsinn, es war eine grossartige Erfahrung, und ich bin dankbar für diese Gelegenheit, die mir das Team gegeben hat. Ich habe das Gefühl, ich hätte im Qualifying noch weiter oben stehen können, aber ich wurde in meiner schnellsten Runde blockiert, und das hat mich ein Zehntel gekostet. In einem solchen konkurrierenden Umfeld macht das einen grossen Unterschied. Das Rennen war recht gut, obwohl es sehr schwer war, im Regen zu überholen. Ich habe eine gute Strategie gewählt und bin zum richtigen Zeitpunkt in die Boxen gegangen. Ich habe Plätze wiedergutgemacht, bis ich auf P6 war, aber ich habe einen Schaden erlitten, als ich an einem Auto vorbeifuhr, das noch auf Regenreifen fuhr, und das hat mich am Ende zwei Plätze gekostet. Ich bin mit meinem Endergebnis nicht wirklich zufrieden, aber das ist alles Erfahrung, die mich für die nächsten Rennen stärker machen wird.”